Unsere AGB's aktueller Stand

Allgemeine Geschäftsbedingungen zur gewerbsmäßigen Arbeitnehmerüberlassung
(Stand: 01.11.2012)

APPEN GmbH (nachfolgend APPEN genannt)

1.1. Die nachstehenden Geschäftsbedingungen bilden einen integrierten Bestandteil des von Verleiher (APPEN) mit dem Vertragspartner abzuschließenden Personalüberlassungsvertrages.

1.2. APPEN stellt seinen Kunden, auf der Grundlage des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes, Mitarbeiter zur Verfügung. Die Erlaubnis zur gewerbsmäßigen Arbeitnehmerüberlassung wurde der APPEN durch die Bundesagentur für Arbeit „Agentur für Arbeit Düsseldorf“ erteilt.

1.3. Unsere Bedingungen haben jedenfalls Vorrang vor Geschäftsbedingungen des Vertragspartners, welchen hiermit ausdrücklich widersprochen wird.

1.4. Nachträgliche Änderungen der nachstehenden Bedingungen haben nur dann Gültigkeit, wenn sie von uns schriftlich firmenmäßig gefertigt und bestätigt werden.

1.5. Alle Angebote zum Abschluss des Vertrages sind seitens APPEN freibleibend und unverbindlich.

2.1. Die Übertragung und Einweisung in die Arbeit, für die der zur Verfügung gestellte Arbeitnehmer (AN) entliehen ist, obliegt dem Entleiher (Beschäftigungsgeber). Der dem Entleiher zur Verfügung gestellte AN hat mit unserem Unternehmen/Verleiher (dem Überlasser – APPEN) einen Arbeits- bzw. Dienstvertrag abgeschlossen und steht daher mit dem Entleiher in keinem Vertragsverhältnis.

2.2. Der Entleiher hat den AN und uns als Verleiher über die Notwendigkeit besonderer Qualifikationen oder beruflicher Fähigkeiten oder einer besonderen ärztlichen Überwachung und über die erhöhten besonderen Gefahren des Arbeitsplatzes jedenfalls zu unterrichten. Der Entleiher darf den AN nur zu den im Überlassungsvertrag vereinbarten Arbeitsleistungen und Diensten einsetzen.

2.3. Für den Fall, dass der AN zu anderen Diensten und Leistungen eingesetzt wird und/oder die Dienstleistung insgesamt höher zu honorieren ist, hat der Entleiher das für diese höherwertige Dienstleistung zu leistende Honorar entsprechend unserer Honorarstufen zu leisten.

2.4. Falls der Entleiher durch besondere Umstände während der Dauer des Überlassungsvertrages Ort, Arbeitszeit oder Art der ursprünglich vereinbarten Dienstleistung ändert, ist er verpflichtet, uns unverzüglich hier von in Kenntnis zu setzen bzw. sind ausschließlich zwischen Verleiher und Entleiher zu vereinbaren.

3.1. Für die Dauer des Überlassungsvertrages ist der Entleiher für die Einhaltung der Arbeitnehmerschutzvorschriften und Fürsorgepflichten im weitesten Sinne im Bezug auf den AN verantwortlich.

3.2. Die Normalarbeitszeit des AN richtet sich nach den arbeitsrechtlichen und kollektivvertragsrechtlichen Bestimmungen des Einsatzlandes für die tatsächlich vom AN ausgeübte Tätigkeit, wobei auf die im Beschäftigerbetrieb für vergleichbare Tätigkeiten tätigen Arbeitnehmer bedacht zu nehmen ist.

3.3. Der Entleiher ist verpflichtet: - die für die auszuführenden Tätigkeiten und Dienste erforderlichen Geräte, Materialien und Maschinen zur Verfügung zu stellen, - den AN in diesen Geräten, Materialien und Maschinen zu unterweisen und darauf zu achten, dass diese richtig gehandhabt werden; - sich zu vergewissern, dass der AN die allgemeinen und besonderen Sicherheitsvorschriften des Beschäftigerbetriebes zur Kenntnis bekommt.

3.4. Nach vorheriger Absprache mit dem Entleiher soll die APPEN Zutritt zum Einsatzort seiner Mitarbeiter haben, um sich von den Arbeitsumständen und Sicherheitsmaßnahmen sowie deren Einhaltung überzeugen zu können.

3.5. Um eine Unfallmeldung gemäß § 193 SGB VII vornehmen zu können, ist jeder Arbeitsunfall von APPEN-Mitarbeitern durch den Entleiher der APPEN unverzüglich zu melden.

3.6. Für eine eventuell notwendige behördliche Zulassung von Mehrarbeit ist der Entleiher selbst verantwortlich diese zu beschaffen. Der Entleiher ist verpflichtet, diese der APPEN unverzüglich bekanntzugeben.

3.7. Liegen organisatorische oder arbeitstechnische Gründe beim Entleiher vor, die einen Einsatz von APPEN-Mitarbeitern kurzoder langfristig beim Entleiher unmöglich machen oder auch erübrigen, so verpflichtet sich der Entleiher, dies spätestens vier Stunden vor Schichtbeginn (verpflichtend für alle Schichten) der APPEN mitzuteilen. Unterlässt der Entleiher diese Mitteilung ganz oder kurz vor bzw. nach Schichtbeginn, so sind die Einsätze normal nach der Preisliste als durchgeführter Einsatz zu honorieren.

3.8. Der Entleiher ermächtigt und beauftragt APPEN ausdrücklich, sämtliche über sein Unternehmen bekanntgegebenen personenbezogenen und sonstigen Daten sowie alle erteilten Informationen EDV-unterstützt zu verarbeiten und, soweit gesetzliche Regelungen dies vorsehen, an Dritte, insbesondere Behörden und sonstigen Institutionen, weiterzugeben.

4.1. Der überlassene AN ist von uns nach bestem Wissen und Gewissen aufgrund der Angaben des Entleihers ausgewählt.

4.2. APPEN haftet dafür, dass der überlassene AN für den vorgesehenen vertraglichen Einsatz, der uns vom Entleiher bekanntgegeben wurde, die generelle Eignung besitzt. Eine weitergehende Haftung besteht für APPEN nicht.

4.3. Der Entleiher ist jedenfalls gehalten, sich selbst von der Eignung des überlassenen AN für die vorgesehene Tätigkeit innerhalb einer Frist von einem Arbeitstag zu überprüfen und sich zu überzeugen, ob der AN für seine Bedürfnisse qualifiziert und geeignet ist.

4.4. Bei berechtigten Beanstandungen hat der Entleiher die Verpflichtung unverzüglich, spätestens am 2. Arbeitstag nach Arbeitsaufnahme der APPEN schriftlich (E-Mail ist nicht ausreichend) die mangelnde Eignung begründet zu rügen und mitzuteilen, ob ein Austausch gewünscht wird. Nach Ablauf des zweiten Arbeitstages geht die APPEN davon aus, dass der überlassene AN die erforderliche Eignung für die übertragene Arbeit hat, sodass deswegen ein Anspruch gegen die APPEN ausgeschlossen ist.

4.5. Bei Ausfall unseres AN aus wichtigem Grund ist die APPEN nicht zur Gestellung einer Ersatzkraft verpflichtet. Außergewöhnliche Umstände berechtigen uns, einen erteilten Auftrag zeitlich zu verschieben oder von einem erteilten Auftrag ganz oder teilweise zurückzutreten. Schadenersatzleistungen sind ausgeschlossen.

4.6. Während eines laufenden Einsatzes behält sich die APPEN vor, AN gegen gleichwertige zu tauschen und sie an einem anderen Einsatzort einzusetzen, sofern die berechtigten Interessen des Entleihers dadurch nicht verletzt werden.

5.1. APPEN übernimmt keine Haftung falls der AN mit Geld-, Wertpapieren oder sonstigen empfindlichen oder kostbaren Waren zu tun hat, oder falls von ihm die ihm vom Entleiher anvertrauten Gegenstände, Maschinen, Kraftfahrzeuge oder Materialien beschädigt werden. Gegenüber Dritten arbeitet der Arbeitnehmer/Dienstnehmer unter der ausschließlichen Verantwortlichkeit des Entleihers.

5.2. Eine Haftung unsererseits für von AN verursachte oder verschuldete Unfälle, Körperverletzungen oder Materialschäden, die der Entleiher, dessen Arbeitnehmer oder Dritte erleiden, ist daher ausgeschlossen.

5.3. Es obliegt dem Entleiher sämtliche erforderlichen Versicherungen abzuschließen, um sich gegen solche Risken zu schützen.

5.4. Unsere AN sind zur absoluten Geheimhaltung und Verschwiegenheit über alle Geschäftsangelegenheiten der APPEN und des Entleihers verpflichtet. Der Entleiher erklärt ausdrücklich, dass er für alle Schäden und Nachteile, die ihm aus unberechtigter Datenbenützung entstehen könnten, selbst Vorsorge hält und zu halten hat. Gegenüber der APPEN erklärt der Entleiher, die APPEN diesbezüglich schad- und klaglos zu halten bzw. die APPEN hierfür nicht in Anspruch zu nehmen.

6.1. Der AN ist arbeitsfähig und arbeitswillig. APPEN haftet für die Auswahl der AN gemäß Pkt. 4, jedoch nicht für die mangelfreie Ausführung der Arbeiten.

6.2. Der Entleiher ist für den AN in Bezug auf die Schutzwirkung zugunsten Dritter verantwortlich (gem. Pkt. 5.1.). Er hat die APPEN diesbezüglich schad- und klaglos zu halten.

7.1. Falls der Betrieb des Entleihers legal bestreikt wird, stellt die CSN keinen AN zur Verfügung. Für diesen Fall und für die Dauer des Streiks ruht auch ein allenfalls aufrechter Überlassungsvertrag. Die damit verbundenen Kosten trägt der Entleiher.

8. Wird die APPEN aufgrund gesetzwidriger Handlungen des AN im Rahmen von Arbeitskräfteüberlassungen in irgendeiner Form verschuldensunabhängig in Anspruch genommen, so hat der Entleiher die APPEN schad- und klaglos zu halten.

9.1. Der AN ist durch die APPEN beim gesetzlich vorgeschriebenen Versicherungsträger versichert.

9.2. Der Entleiher hat für die Tätigkeit des AN die erforderlichen Unfallverhütungs- und Arbeitschutzvorschriften, sowie die allgemein anerkannten sicherheitstechnischen und arbeitsmedizinischen Vorschriften einzuhalten und muss den AN vor Beginn der Arbeitstätigkeit über die bei seinen Arbeiten auftretenden Gefahren, sowie über Maßnahmen zur Abwendung zu unterweisen bzw. vertraut machen.

9.3. Der Entleiher hat dem AN die für die vereinbarte Tätigkeit erforderlichen und spezifischen Schutzausrüstungen zur Verfügung zu stellen und bei der Durchführung von Arbeiten jene Vorsorge zu treffen, dass diese ohne unnötige vermehrte Gefährdung durchgeführt werden können.

10.1. Über das Ausmaß der Beschäftigung führt der AN Aufzeichnungen (Formular Stundennachweis bzw. Arbeitsscheine). Diese Aufzeichnungen sind für die APPEN Grundlage für die Abrechnung aus dem Vertrag zwischen der APPEN und dem Entleiher.

10.2. Der Entleiher ist verpflichtet, die geleisteten Einsatzstunden des AN durch Unterschrift und Firmenstempel zu bestätigen.

10.3. Werden die Nachweise vom Entleiher oder dessen befugtem Vertreter nicht bestätigt, so gelten die vom AN aufgezeichneten Einsatzstunden als Grundlage für die Abrechnung.

10.4. Die Nichtgenehmigung der Tätigkeitsnachweise berechtigt den Entleiher nicht zur Zurückhaltung der vereinbarten Gegenleistung.

10.5. Die Kontrolle der Arbeitszeit und Genehmigung der Tätigkeitsnachweise ist Teil der Arbeitszeit und erfolgt jeweils unmittelbar vor Beendigung der wöchentlichen Arbeitszeit.

10.6. Rechnungslegung erfolgt grundsätzlich wöchentlich oder nach gesonderter Vereinbarung nach der aktuellen Preisliste der APPEN für die Überlassung von AN, zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer und sind diese ein integrierender Bestandteil dieser Bedingungen.

10.7. APPEN ist berechtigt, im Falle einer gesetzlichen bzw. einer kollektivvertraglichen Erhöhung der Entlohnung des AN die vereinbarten Preise im Verhältnis dieser Erhöhung anzupassen. Der Entleiher nimmt dies ausdrücklich zur Kenntnis.

10.8. Gebühren für den AN im Sinne des AÜG, des zutreffenden Kollektivvertrages oder des Entsendegesetzes, Zuschläge zum Normalarbeitslohn oder -gehalt (wie z.B. für Überstunden, Schicht-, Nacht-, Sonn- und Feiertagsarbeit, besondere Erschwernisse, besondere Gefahren) können von der CSN zusätzlich zum vereinbarten Honorar in Rechnung gestellt werden. Überstunden,- Sonn-/Feiertags- sowie Nachtzuschläge werden wie folgt berechnet: - Mehrarbeit: ab der 38. Stunde 25 %, ab der 47. Stunde 50%; - Sonntagsarbeit: 50 %; - Feiertagsarbeit: 100 %; - Feiertagsarbeit an einem Sonntag: 150 % - Nachtarbeit in der Zeit von 20.00 Uhr – 06.00 Uhr: 25 %.

11.1. Das in Rechnung gestellte Honorar ist prompt nach Erhalt der Rechnung ohne Abzug zur Zahlung fällig. Die Zustellung der Rechnung erfolgt wirksam an die im Vertrag bezeichnete Adresse des Entleihers. Der Entleiher bezahlt die Rechnung ohne Einreden Dritter.

11.2. Für den Fall des Verzuges werden 8,0 % Verzugszinsen p.a. sowie Mahngebühren berechnet.

12. APPEN ist berechtigt vom Vertrag sofort zurückzutreten und den Arbeitnehmer/Dienstnehmer zur sofortigen Einstellung seiner Tätigkeiten aufzufordern, wenn - der Entleiher in Zahlungsverzug gerät, - der Entleiher der Erfüllung seiner Verpflichtungen trotz qualifizierter Aufforderung und Mahnung nicht nachkommt, - wenn Bedenken hinsichtlich der Zahlungsfähigkeit des Entleihers entstanden sind und dieser auf unser Begehren hin weder Vorauszahlungen noch taugliche Sicherheiten beibringt, - wenn über das Vermögen einer der Vertragsparteien ein Insolvenzverfahren eröffnet oder ein Antrag auf Einleitung eines Insolvenzverfahrens mangels hinreichenden Vermögens abgewiesen wird.

13. Wechselseitige Forderungen der Vertragspartner dürfen weder im Rahmen dieses Vertragsverhältnisses noch im Rahmen anderer Vertragsverhältnisse gegenseitig aufgerechnet werden.

14.1. Eine Vermittlung liegt unwiderleglich vor, wenn der Auftraggeber oder ein mit ihm rechtlich oder wirtschaftlich verbundenes Unternehmen während der Dauer des Arbeitnehmerüberlassungsvertrages mit dem Zeitarbeitnehmer des Auftragnehmers ein Arbeitsverhältnis eingeht. Eine Vermittlung liegt auch dann vor, wenn der Auftraggeber oder ein mit ihm rechtlich oder wirtschaftlich verbundenes Unternehmen innerhalb von sechs Monaten nach Beendigung der Überlassung mit dem Zeitarbeitnehmer ein Arbeitsverhältniseingeht. Dem Auftraggeber bleibt in diesem Fall der Nachweis vorbehalten, dass der Abschluss des Arbeitsverhältnisses nicht aufgrund der vorangegangenen Überlassung erfolgt ist.

14.2. Eine Vermittlung liegt ebenfalls unwiderleglich vor, wenn der Auftraggeber oder ein mit ihm rechtlich oder wirtschaftlich verbundenes Unternehmen direkt nach der Herstellung des Kontaktes zu dem Bewerber durch den Auftragnehmer ohne eine vorherige Überlassung ein Arbeitsverhältnis eingeht.

14.3. Maßgebend für den Zeitpunkt der Begründung des Arbeitsverhältnisses zwischen dem Auftraggeber und dem Zeitarbeitnehmer ist nicht der Zeitpunkt der Arbeitsaufnahme, sondern der Zeitpunkt des Abschlusses des Arbeitsvertrages.

14.4. Der Auftraggeber ist verpflichtet, dem Auftragnehmer mitzuteilen, ob und wann ein Arbeitsvertrag abgeschlossen wurde. Wenn im Streitfall der Auftragnehmer Indizien glaubhaft macht, die ein Arbeitsverhältnis zwischen dem Auftraggeber und dem Zeitarbeitnehmer vermuten lassen, trägt der Auftraggeber die Beweislast dafür, dass ein Arbeitsverhältnis nicht eingegangen wurde.

14.5. In den Fällen der 14.1 bis 14.3 hat der Auftraggeber eine Vermittlungsprovision an den Auftragnehmer zu zahlen. Befristete Arbeitsverhältnisse sind im gleichen Umfang provisionspflichtig wie unbefristete Arbeitsverhältnisse.

14.6. Die Höhe der Vermittlungsprovision beträgt bei direkter Übernahme des Zeitarbeitnehmers ohne vorherige Überlassung 2,5 Bruttomonatsgehälter. Bei einer Übernahme während der Überlassung beträgt die Vermittlungsprovision bei einer Übernahme innerhalb der ersten drei Monate der Überlassung 2 Bruttomonatsgehälter, bei einer Übernahme innerhalb der ersten sechs Monate 1,5 Bruttomonatsgehälter, bei einer Übernahme innerhalb von neun Monaten 1 Bruttomonatsgehalt und bei einer Übernahmeinnerhalb von zwölf Monaten 0,5 Bruttomonatsgehälter.

14.7. Berechnungsgrundlage der Vermittlungsprovision ist das zwischen dem Auftraggeber und dem Zeitarbeitnehmer vereinbarte Bruttomonatsgehalt, mindestens aber das zwischen dem Auftragnehmer und dem Zeitarbeitnehmer vereinbarte Bruttomonatsgehalt. Der Auftraggeber legt dem Auftragnehmer eine Kopie des unterschriebenen Arbeitsvertrages vor. Bei Unterbrechungen in der Überlassung ist der Beginn der letzten Überlassung vor Begründung des Arbeitsverhältnisses maßgeblich. Die Vermittlungsprovision ist zzgl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer zu zahlen. Die Provision ist zahlbar 14 Tage nach Eingang der Rechnung.

14.8 Wird der Mitarbeiter aufgrund eines freien Mitarbeitervertrages bzw. eines Vertrages mit einem Selbständigen für den Auftraggeber tätig, gelten die Bestimmungen entsprechend mit der Maßgabe, dass anstatt des Bruttomonatsgehaltes das zwischen dem Auftraggeber und dem Mitarbeiter vereinbarte monatliche Honorar die Basis der Berechnungsgrundlage bildet.

15.1. Treten nach Vertragsschluss außergewöhnliche Umstände ein, die nicht vorhersehbar waren (Krankheit, Streik, innere Unruhen, Epidemien, Katastrophen, höhere Gewalt oder ähnliches) durch die ein ordnungsmäßige Vertragserfüllung durch die APPEN erschwert oder unmöglich wird, behält sich die APPEN vor, Änderungen oder gar Absagen vorzunehmen. Die Gefahrtragung liegt in diesen Fällen beim Entleiher. Der Anspruch auf Schadensersatz durch den Entleiher ist in diesem Falle ausgeschlossen.

15.2. Ist der Arbeitnehmerüberlassungsvertrag unbefristet für eine unbestimmte Zeit geschlossen worden, so ist er von beiden Vertragsparteien mit einer Kündigungsfrist von acht Wochen schriftlich zum Monatsende kündbar. Die Kündigung des Entleihers ist nur wirksam wenn sie gegenüber APPEN selbst erklärt wird. Ein Überlassener APPEN- Mitarbeiter ist nicht zur Entgegennahme der Kündigung berechtigt.

16. Sollte eine Bestimmung oder ein Teil einer Bestimmung dieser allgemeinen Geschäftsbedingungen ganz oder teilweise nichtig sein, so berührt dies nicht die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen bzw. übrigen Teile dieser allgemeinen Geschäftsbedingungen (salvatorische Klausel).

17. Es ist vereinbart, deutsches Recht anzuwenden. Gerichtsstand für sämtliche Streitigkeiten aus und im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist Frankfurt am Main. Copyright © APPEN GmbH Cargo City Süd – Gebäude 555C - 60549 Frankfurt am Main eMail: Info@appen-gruppe.de

   

AGB - Allgemeine Geschäftsbedingungen für Arbeits- und Beschäftigungsvermittlung
(Stand 01.07.2014)

1. Die nachstehenden Geschäftsbedingungen bilden einen integrierten Bestandteil des von Verleiher (APPEN) mit dem Vertragspartner abzuschließenden Arbeits- und Beschäftigungsvermittlungsauftrages.

2. Unsere Bedingungen haben jedenfalls Vorrang vor Geschäftsbedingungen des Vertragspartners, welchen hiermit ausdrücklich widersprochen wird.

3. Nachträgliche Änderungen der nachstehenden Bedingungen haben nur dann Gültigkeit, wenn sie von uns schriftlich firmenmäßig gefertigt und bestätigt werden.

4. Alle Angebote zum Abschluss des Vermittlungsvertrages sind seitens CSN freibleibend und unverbindlich. 5. Die Übertragung und Einweisung in die Arbeit, für die der zur Verfügung gestellte Arbeitnehmer (AN) vermittelt ist, obliegt dem Auftraggeber.

6. Der vermittelte AN ist von uns nach bestem Wissen und Gewissen aufgrund der Angaben des Auftraggebers ausgewählt.

7. APPEN haftet dafür, dass der vermittelte AN für den vorgesehenen vertraglichen Einsatz, der uns vom Auftraggeber bekanntgegeben wurde, die generelle Eignung besitzt. Eine weitergehende Haftung besteht für APPEN nicht.

8. Der Auftraggeber ist jedenfalls gehalten, sich selbst von der Eignung des vermittelten AN für die vorgesehene Tätigkeit innerhalb einer Frist von einem Arbeitstag zu überprüfen und sich zu überzeugen, ob der AN für seine Bedürfnisse qualifiziert und geeignet ist.

9. Für Personalvermittlung, Personalberatung und deren Leistungen gelten – soweit nicht anders schriftlich vereinbart – grundsätzlich die Preise und Konditionen der jeweils aktuellen Preisliste die im Anhang zu finden ist.

10. Die Vermittlungshonorare werden entsprechend der Einzelvereinbarung berechnet und richten sich, soweit nicht anders vereinbart, nach den derzeit gültigen Preislisten. APPEN ist berechtigt, zur Deckung ihres Aufwands Vorschüsse zu verlangen.

11. Der Auftrag gilt als erfüllt, wenn zwischen Auftraggeber und zukünftigem, durch APPEN vermittelten Mitarbeiter ein Arbeitsvertrag abgeschlossen wird selbst wenn dieser befristet ist, spätestens jedoch mit dem Tag des Arbeitsantrittes des Mitarbeiters.

12. Stellt ein Kunde einen von uns vorgeschlagenen Kandidaten vor Ablauf von 12 Monaten nach der Vorstellung der Bewerbungsunterlagen ein, wird dies als erfolgreiche Vermittlung gesehen. Unser Unternehmen ist somit berechtigt, das Erfolgshonorar lt. Preisliste nachzufordern.

13. Sofern das Beschäftigungsverhältnis des Mitarbeiters innerhalb der in der Preisliste genannten Fristen, berechnet ab dem 1. Arbeitstag aus Gründen, die der Auftraggeber nicht zu vertreten hat, aufgelöst bzw. beendet wird, wird entsprechend unserer Preisliste eine prozentuelle Rückvergütung des erhaltenen Honorars an den Auftraggeber zurückbezahlt.

14. Das in Rechnung gestellte Honorar ist prompt nach Erhalt der Rechnung ohne Abzug zur Zahlung fällig. Die Zustellung der Rechnung erfolgt wirksam an die im Vertrag bezeichnete Adresse des Entleihers. Der Entleiher bezahlt die Rechnung ohne Einreden Dritter.

15. Sollte eine Bestimmung oder ein Teil einer Bestimmung dieser allgemeinen Geschäftsbedingungen ganz oder teilweise nichtig sein, so berührt dies nicht die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen bzw. übrigen Teile dieser allgemeinen Geschäftsbedingungen (salvatorische Klausel).

16. Es ist vereinbart, deutsches Recht anzuwenden.

17. Gerichtsstand für sämtliche Streitigkeiten aus und im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist Frankfurt am Main. APPEN GmbH Flughafen Frankfurt am Main Cargo City Süd – Gebäude 555C 60549 Frankfurt am Main - Geschäftsleitung